Veranstaltung Details
Die Elfenbeinfiguren der Schwäbischen Alb und die Anfänge der Kunst vor 35'000 Jahren
— Harald Floss, Tübingen
Am Anfang der Eiszeitkunst stehen die kleinen Elfenbeinfiguren der Schwäbischen Alb, wobei in jüngster Zeit spektakuläre Entdeckungen zu verzeichnen waren, so eine aus Mammutelfenbein geschnitzte Frauenstatuette aus der Hohle Fels - Höhle. Diese Figur, die älteste Wiedergabe eines Menschen und eines der ältesten Beispiele für figürliche Kunst weltweit, wurde vor mindestens 35'000 Jahren hergestellt.
Neben zahlreichen Darstellungen von Menschen, Tieren und Mischwesen sind auch aus Knochen und Elfenbein gefertigte Flöten bemerkenswert.
Im reich bebilderten Vortrag wird versucht, den Kontext der Fundstücke zu klären und mögliche Funktionen aufzuzeigen. Vergleichsstücke aus der europäischen Höhlenkunst werden herangezogen, um die Funde der Schwäbischen Alb auf gesamteuropäischer Ebene einzubetten.
Beleuchtet werden über 30'000 Jahre Kunstschaffen bis zum Ende der letzten Eiszeit vor 10'000 Jahren.
Der Vortrag bietet eine ideale Einführung in die grosse Landesausstellung "Eiszeit - Kunst und Kultur" die am 17. September in Stuttgart eröffnet wird.
Neben zahlreichen Darstellungen von Menschen, Tieren und Mischwesen sind auch aus Knochen und Elfenbein gefertigte Flöten bemerkenswert.
Im reich bebilderten Vortrag wird versucht, den Kontext der Fundstücke zu klären und mögliche Funktionen aufzuzeigen. Vergleichsstücke aus der europäischen Höhlenkunst werden herangezogen, um die Funde der Schwäbischen Alb auf gesamteuropäischer Ebene einzubetten.
Beleuchtet werden über 30'000 Jahre Kunstschaffen bis zum Ende der letzten Eiszeit vor 10'000 Jahren.
Der Vortrag bietet eine ideale Einführung in die grosse Landesausstellung "Eiszeit - Kunst und Kultur" die am 17. September in Stuttgart eröffnet wird.
28.09.2009, 19:00 Uhr
